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Region Archangelsk hat einmaliges Urlaubs- und Erholungspotential und nimmt führende Positionen im Land nach der Dichte an kulturellen und historischen Denkmälern ein.
Als Aushängeschild der Region kann zu Recht die Kulturstätte des historischen Erbes auf den Inseln des Solovetski-Archipels bezeichnet werden. Dort befinden sich ca. 200 historischen Denkmälern zwischen 3000 v.Chr und bis zum XX. Jahrhundert zusammen, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden. Überragend durch harmonische Proportionen und die Schönheit der Umrisse sind die Meisterwerke der Archtektur unserer Region: Solovetski Kreml und die Burg Novodvinsk als Wunder des Burgbaus, durch ihre Dekoration einzigartige orthodoxe Dom- und Kirchenbauten in Kargopol, Solvytschegodsk, Werkola, Ssia, Denkmäler der Holzarchtektur im Nationalpark Kenosero, welche den Russischen Norden zur Spitze des russischen Holzbaus gemacht haben. Von insgesamt 800 archäologischen Denkmälern sind neolithische Weihstätten, Grabstätten von Saami, Dolmen und Labyrinthe auf den Solovki-Inseln, prähistorische Wohnsiedlungen der legendenumwobenen Stämme von Tschud` entlang der Flüsse Wel, Pinega und Moscha. Ein besonderer Publikumsmagnet des Kulturtourismus sind zahlreiche Museensammlungen aber auch nördliche Folklore, Brauchtum, Lied- und Musikgut der Pomoren.
Unter den heiligen Orten, welche schon immer orthodoxe Wallfahrten anzogen, sind für Touristen und Wallfahrer folgende wieder funktionierende orthodoxe Klöster von Interesse: allen voran das Solovetsky Kloster (gegründet im XV. Jh.), das eins von insgesamt sieben russischen Klöstern war, welches nur unmittelbar dem Patriarchen und nicht etwa dem Erzbischof oder Bischof unterstand und die Macht der orthodoxen Kirche im ganzen russischen Norden verkörpern sollte. Das Antoniewo-Ssijski Männerkloster (XVI. Jh.) in cholmogory war dadurch bekannt, dass hier während der Regierungszeit Boris Godunows ein einflussreicher Bojare Fjodor Romanow hierher verbannt wurde, welcher später die Romanow-Dynastie der russischen Zaren gründete und selbst Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche wurde. Das Männerkloster des hl. Artemi von Werkola (XVII. Jh) in Werkola, Bezirk Pinega, wurde von Fjodor Abramow, dem bekannten russischen Schriftsteller, zum neuen Leben erweckt worden.
Im Südwesten der Region liegt die Taiga- und Seelandschaft, welche wie durch ein Wunder die Atmosphäre des Alten Rus heute noch hat – der «Nationalpark Kenosero». Der «Nationalpark Kenosero» ist eine verborgene Ecke, welche das Potential besitzt, die Ökotouristen und historisch Interessierte aus der ganzen Welt anzulocken. Heute noch kann man im Kenosero-Land eine ungewöhnliche Mischung aus Orthodoxie und den alten heidnischen Kulten antreffen.
Region Archangelsk hat ihren Gästen Einiges zu bieten und wir freuen uns auf Sie!
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