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Der Norden ist eine reine Urquelle der russischen Volkskultur. In den Sammlungen der Staatlichen Museenvereinigung «Kunst und Kultur des Russischen Nordens» ist eine derartig interessante Kollektion der alten Ikonen und der vorchristlichen Kultur ausgestellt, dass viele Museen der Welt sie darum nur beneiden können. In der Region befindet sich das weltgrößte Freilichtmuseum der Holzarchitektur und der Volkskunst «Malye Korely».
Um die einzigartigen Meisterwerke der Holzarchitektur vor dem Zahn der Zeit zu retten, wurden in den 70ern mehr als Hundert Baudenkmäler aus allen entfernten Winkeln der Region Archangelsk in Malye Karely zusammengebracht. Die Region Archangelsk nimmt bezüglich der Menge und Bedeutung der Holzarchitektur den ersten Platz in Russland ein und ebenso den ersten Platz in den Top Ten der durch ihr Kulturerbe berühmtesten Regionen Russlands. Das historisch-kulturelle Naturreservat und Museum auf den Solovki Inseln ist zum UNESCO-Weltkulturerbe gekürt worden.
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 | | Das staatliche Museum der Holzarchitektur und Volkskunst «Malye Korely» in Archangelsk
Gegründet 1973, ist Malye Korely ein faszinierendes Freilichtmuseum der Holzarchitektur, es nimmt der Größe nach den ersten Platz auf der Welt ein. Das Museum liegt auf dem rechten Ufer des Flusses Norddvina, 25 km von Archangelsk entfernt. Mehr dazu... |
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 | | Die staatliche Museenvereinigung «Kunst und Kultur des Russischen Nordens»
Die Kollektionen der Vereinigungsmuseen enthalten ca. 30 000 Exponate, welche unterschiedliche Stilrichtungen der jahrhundertealten Kunst und Kultur des Russischen Nordens repräsentieren. Besonders wertvoll ist die einzigartige Ikonensammlung aus den XIV.-XVII. Jahrhundert, genannt «severnye pisma» (nördliche Malart). Die Vereinigung umfasst fünf Museen: das Museum der Bildenden Kunst, Pissakhow-Museum, Borissow-Museum der Arktisforschung, die alte Villa am Flusskai und das historische Plotnikowa-Haus.
Anschrift: 163000, Archangelsk, Pl. Lenina, 2
Tel.: +7 (8182) 65 36 16 (Kasse)
Öffnungszeiten: 10:00-17:00 10:00-16.30 (Kasse) Di ist Ruhetag |
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 | | Das staatliche Museum der Geschichte, Architektur und Kunst zu Kargopol
Das Museum von Kargopol ist 1919 aus einer Privatsammlung gegründet worden. Heute ist es ein großer Museenkomplex, welcher 17 städtische und ländliche Architekturdenkmäler von föderaler Bedeutung einschließt. Die reiche Museumskollektion, welche ca. 27 000 Exponate beherbergt, bildet Grundlage für zahlreiche Ausstellungen, welche dem Zuschauer die Vielfalt und die Schönheit der einmaligen Kultur von Kargopol präsentieren. Mehr dazu... |
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 | | Das kunsthistorische Museum Solvytschegodsk
Die Grundlage der Museumssammlung bilden Denkmäler der altrussischen bildenden Kunst des XVI.-XVII. Jahrhunderts der «Stroganow-Schule», aber auch die Kollektion der Näharbeiten und der angewandten Kunst des XVII.-XVIII. Jahrhunderts. Zu dem Museumskomplex gehören Architekturdenkmäler von föderaler Bedeutung: die Kathedrale der Mariä Verkündigung (Blagoveschenski Sobor), welche aus dem Jahr 1584 stammt und einmal die Familienkirche von Stroganow gewesen ist, die Spasoobydenny Kirche aus dem XIX. Jahrhundert, das Stalin-Museum und die Kunsthandwerkschule.
Anschrift: 165330, Region Archangelsk, Bezirk Kotlas, Solvytschegodsk, ul. Sovetskaja 9
Tel.: +7 (81837) 7 92 54, 7 94 81
E-mail: solimus@atnet.ru |
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 | | Historisches Lomonossow-MuseumDas Museum befindet sich in einem aus dem 1892 stammenden Holzbau, welcher auf dem Platz steht, wo sich früher das Geburtshaus Lomonossows befunden hatte. Neben dem Gebäude ist der Teich erhalten geblieben, welcher von dem Vater des Gelehrten angelegt wurde. Die Ausstellungen des Museums spiegeln Geschichte und Kultur des Pomorlandes aus Lomonossows Zeiten wider und machen den Besucher mit der Biographie und den wissenschaftlichen Entdeckungen des großen Landsmannes bekannt. Das Museum stellt auch Exemplare der wissenschaftlichen und dichterischen Werke Lomonossows aus, welche zu seinen Lebzeiten erschienen sind. Von besonderem kulturellem Wert sind die einzigartigen Kollektionen der Werke der Beinschnitzer von Cholmogory und der alten Druckbücher aus dem XVIII. Jahrhundert. Im Museum ist auch eine ständige Bildergalerie örtlicher Maler zu besichtigen. Mehr dazu... |
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