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Im XVII. Jahrhundert gab es im Pomorland mehr als 60 orthodoxe Klöster, welche damals das Herz des kulturellen und geistigen Lebens des russischen Nordens waren und einen sicheren Schutz für die nördliche Grenze des Russischen Reiches boten. In den Werkstätten der Klöster arbeiteten Hunderte begabter Ikonenmaler, Goldnäherinnen, Bücherkopisten, Goldschmiede und Schmiede.
Eine wichtige Rolle in der Entwicklung der altrussischen Musikkunst spielten die sog. Didaskal-Menschen, welche ihre selbst komponierte Musik vorsangen. Besonders berühmt war die Ussolski-Schule der Komponier- und Singkunst. Die größten Sammlungen der handgeschriebenen Bücher besaßen das Solovetsky und das Antonievo-Ssijski Kloster.
Unter den heiligen Orten, welche schon immer orthodoxe Wallfahrten anzogen, sind vor allem vier Klöster der Region zu nennen: allen voran das Solovetsky Kloster (gegründet im XV. Jh.), das eins von insgesamt sieben russischen Klöstern war, welches nur unmittelbar dem Patriarchen und nicht etwa dem örtlichen Erzbischof oder Bischof unterstand; das Antoniewo-Ssijski Männerkloster (XVI. Jh.); das Männerkloster des hl. Artemi von Werkola (XVII. Jh); das Ssurski-Frauenkloster des hl. Johannes (XIX. Jh.). Beliebte Wallfahrtsziele waren auch Hunderte von Kirchenbauten aus Holz, die meisten davon befinden sich im Nationalpark Kenosero, Kargopol und Krasnoborsk.
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 | | «Slovo» - der Wallfahrtsdienst der Diözese Archangelsk und Cholmogory
Der russisch-orthodoxe Wallfahrtsdienst «Slovo» ('Logos') wurde nach dem Segen des Bischofs von Archangelsk und Cholmogory Tikhon geschaffen. Es ist eine Menge interessanter Routen ausgearbeitet worden, welche dem Inhalt und der Länge nach unterschiedlich sind: «Die Stadt des himmlischen Erzengels» über die Geschichte von Archangelsk; «Die orthodoxe Solombala» über den historischen Hafenbezirk von Archangelsk; «Der Weg zur Kirche» über eine oder mehrere Kirchen und Kathedralen von Archangelsk; «die Nördliche Golgatha» über die Neuen Märtyrer des Pomorlandes; «Kurtjaewo - die heilige Quelle» über Kurtjaewo und seine regional bekannte Mineralquelle, «Das Antoniewo-Ssijski Kloster» und vieles mehr. Anschrift: 163060, Archangelsk, ul. Komsomolskaja 1 Tel.: +7 (8182) 27 52 47 e-mail: diocese@atnet.ru |
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 | | Alles über SolovkiDie Inseln des Solovetsky Archipels sind wohlbekannt in der ganzen Welt und locken jährlich Zehntausende Touristen und Pilger an. Die Anziehungskraft des Solovetsky Archipels ist durch seine ungewöhnliche Geschichte bedingt, welche mit der Geschichte der Menschheitsentwicklung im Nordwesten des europäischen Kontinents aufs engste verknüpft ist. Egal um welche historischen Wendepunkte dieses Teils der Welt es geht, wird sich ein gebildeter Mensch sofort an Solovki erinnert fühlen. Einzigartige Naturkulisse, wunderschöne Architektur, Reichtum der nördlicher Tier- und Pflanzenwelt, eine Menge an historischen und architektonischen Denkmälern, aber auch der GULAG - das alles sind Solovki. Mehr dazu... |
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 | | Podvorje von SolovkiNach dem Wiederaufbau des Solovetsky Klosters wurde an seinem ursprünglichen Bauplatz am Ufer der Nord-Dwina auch die städtische Kirche (Podvorje) des Solovetsky Klosters in Archangelsk wieder errichtet. Mit den historischen Gebäuden für Lagerung der Waren und Zellen für die Mönche ist dieses Gebäude historisch besonders wertvoll. Podvorje des Solovetsky Klosters wurde nach dem Segen des Patriarchen von Moskau und ganz Russland Alexius II. im Oktober 1992 wiedereröffnet. Als Vorsteher des Podvorje wurde Mönchpriester Eleasar (Kondratjew) eingesetzt. Momentan hat Mönchpriester Stefan (Postoljako) den Vorsteherposten des Solovetsky Podvorje inne. Die Podvorje-Kirche im Namen der heiligen Sossima, Sawwati und German (die historischen Gründer des Solovetsky Klosters) ist wieder eröffnet worden. Nun finden dort regelmäßige Gottesdienste statt. Die Wohn- und Lagergebäude des Podvorje bedürfen allerdings noch dringend einer Restauration. Mehr dazu... |
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