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Bezirk Pinega
Der Bezirk Pinega befindet sich im Nordosten der Region Archangelsk in den Flusseinzugsgebieten Pinega, des rechten Nebenflusses der Nord-Dwina und der Kuloj. Der Bezirk ist von folgenden Bezirken der Region Archangelsk umgeben: Mesen, Cholmogory, Winogradowsky, Werkhnetoemsky, Leschukon, Primorsky. Der Bezirk grenzt auch an den Bezirk Udorsky der Republik Komi. Der Bezirk erstreckt sich vom Nordwesten nach Südosten über die Strecke von 339, vom Westen nach Osten über 204 km. Der Fluss Pinega fließt innerhalb des Bezirkes über die Strecke von 594 km. Die Bevölkerungszahl im Bezirk beträgt 32 200 Einwohner. Das Verwaltungszentrum des Bezirkes ist die Siedlung Karpogory, die Entfernung zwischen Karpogory und Archangelsk beträgt 217 km. Der Bezirk hat 124 Gemeinden, davon 15 Städte. Mehr über den Bezirk...
Pinegaland
Das Pinegaland ist eines der Urquellen des Russischen Nordens, welche die Urkraft der nordrussischen Kultur und die Wurzeln von den Vorfahren bewahrt. Bis heute kommen Unruhige und Suchende hierher, um sich Fragen nach der eigenen Herkunft und Zukunft zu stellen.
Wo findet man sonst noch einen Ort, wo jedes Dorf ein Museum unter freiem Himmel ist, wo die Volkslieder Generationen überdauern und wo der Omas Sarafan (traditionelles Trachtenkleid) noch normal getragen wird?
Die innere Kraft, welche die Bewohner des Pinegalandes vereint und zu einer Gemeinschaft macht, sind über Jahrhunderte von den Großeltern an die Enkel weitergegebene Sagen und Lieder, eine besondere Aussprache, welche seit dem XII. Jahrhundert bis heute lebt, moralische Werte – Respekt für Kinder und Ehrfurcht vor den Verstorbenen und alte Traditionen - von den gepflegten Friedhöfen bis zu den Feiertagen, die mit dem gesamten Dorf gefeiert werden.
Die nördliche Natur mit kräftigem Frost zur Taufe Christi und mit der Sommerhitze lässt sich nicht täuschen. möglicherweise ist das der Grund wieso die Häuser und die Kirchen, welche in den vergangenen Jahrhunderten von den einfachen Muschiks (der einfache Bauer) ohne einen einzigen Nagel gebaut worden sind, sich heute noch in die Erde stemmen. Auf hohen Ufern der Pinega stehen sie, wie Schiffe der Vergangenheit, und spiegeln sich im schnell dahinströmenden Wasser.
Im Pinegaland laufen komplexe Regierungsprogramme für die Entwicklung und Förderung des ländlichen, Wallfahrts- und Extremtourismus.
Der Volksmund sagt über das Pinegaland: «Man schließt Pinega sofort ins Herz, trennt sich mit Bedauern davon und vergisst es nie».
Kommunikation
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 |  | Geschichte
Es war sehr schwer für die ersten russischen Siedler, den Weg nach Pinegaland zu finden: dichte Urwälder, Sümpfe und viele Flüsse versperrten ihnen den Weg. «Der Weg ist unpassierbar durch die Schuchten, Schnee und Wald», sagt die alte Chronik von Nestor. Ungeachtet dessen kamen schon im XI. Jahrhundert Menschen aus dem altrussischen Fürstentum Nowgorod an die Pinega. Doch die Besieldung dieses Landes dauerte viele Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte. Es gibt zwar keine historischen Beweise dafür, doch es sind Erzählungen überliefert worden, dass die legendenumwobene Stämme von Tschud der Weißäugigen, welche diese Gegend bevölkert haben sollen, einen starken Widerstand gegen die russische Besiedlung leisteten. Heute noch findet man bei Ausgrabungen unweit der Siedlung Pinega und der Dörfer Nemnjuga, Kewrola, Ssura Pfeilspitzen, Speere und Streitäxte. Man glaubt, dass die Nowgoroder in der Mündung der Pinega ihren Weg eingeschlagen, aber nicht bis zu Oberlauf des Flusses durchgekommen sind. Tschud lebte um die Nebenflüsse von Pinega Wya und Pineschka weiter und vermischte sich im Laufe der Zeit mit den Russen aus Moskau, welche zur Pinega vom Süden vordrangen. Mehr dazu... |
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 |  | Sehenswürdigkeiten
Hier finden Sie Informationen über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Siedlung Pinega und des Bezirkes Pinega. Mehr dazu... |
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 |  | Die Anreise
Vor der Anreise überprüfen Sie bitte die Verkehrsfahrpläne, denn diese unterliegen Änderungen. Mehr dazu... |
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 |  | Unterbringung
Hier finden Sie Informationen über Hotels, Minihotels, Hotelanlagen der Siedlung Pinega. Mehr dazu... |
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 |  | Erholung
Touristenanlage «Golubino» Der staatliche Naturreservat Gästehäuser |
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 |  | Freizeitgestaltung
Extremtourismus Unterwasserschwimmen in den Pinega Seen Die geheime Welt der Pinega Höhlen
Reiseprogramme und Exkursionen «Die altrussischen Feste in der nördlichen Provinz» «Verschollene Tschud'» «Verborgenes Pinegaland» «Grand Safari über die Pinega» (Dezember bis März) |
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