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 | | BEZIRK KARGOPOLKargopol gehört zu den ältesten russischen Städten und beginnt seine Geschichte im Jahr 1146. Seine jahrhundertealte Geschichte ist reich an Ereignissen. Hier fristeten ihre Verbannungstage Daniil Satotschnik, der berühmte russisch-orthodoxe Theologe und Philosoph und der Fürst Iwan Schujskij. Hier wurde auch der Anführer eines der bedeutendsten Bauernaufstände in der Geschichte Russlands, Iwan Bolotnikow, hingerichtet. Das Kargopoler Land ist auch Heimat des ersten russischen Ölgewinnungsunternehmens F.S. Prjadunow und des ersten Verwalters der russischen Kolonien auf Alaska A.A. Baranow. |
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 | | BEZIRK KONOSCHADas Land, wo sich heute der Bezirk Konoscha befindet, war früher von den finnisch-ugrischen Stämmen besiedelt. Der lebendige Beweis dafür sind die nicht-slawischen Namen der Flüsse und anderer natürlicher Grenzen, wie etwa Konoscha, Tavrenga, Vokhtoma etc. Die slawischen Stämme fingen erst Ende des I. Jahrtausends an, diese Gegend zu besiedeln. |
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 | | BEZIRK MESENDie erste Erscheinung der Russen in dieser Gegend kann man mit dem IX. Jahrhundert datieren. Im XIII. Jahrhundert erschienen hier die ersten Siedlungen der Slawen. Die älteste russische Siedlung heißt Sloboda Lamposchnja und fungierte als das Handelsdrehkreuz auf dem «Weg durch den Stein» nach Sibirien. Ende des XV. Jahrhunderts wurde noch eine Siedlung gegründet - Okladnikowa Slobodka, welche später das Zentrum vom Mesener Land wurde. |
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 | | BEZIRK PINEGADie menschliche Besiedung von Pinega liegt weit in der Vergangenheit zurück. Am Fluss Jawronga, dem Nebenarm von Jula, welche ihrerseits in die Pinega mündet, fanden die Archäologen eine mesolithische Siedlung, welche auf das IX.-VII. Jahrhundert v. Chr. datiert wird. Das alte Pinegaland bewohnten Stämme, welche aus dem Süden, aus dem Zweistromland zwischen Wolga und Oka, gekommen waren. Sie hatten einen Sammelnamen - «Tschud Beloglasaja» (dt. Tschud die Weißäugige), was kein einfacher Kosename oder Spottname gewesen ist. Der Legende nach sollen diese Menschen eine natürliche Besonderheit gehabt haben - die Iris ihrer Augen soll sehr hell, fast weiß gewesen sein. Durch diese ungewöhnliche Augenfarbe sollen sie ihren Namen bekommen haben. |
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 | | BEZIRK USTJANSKIJDer Bezirk Ustjanski nimmt die Fläche von 10 720 qkm ein. Das administrative Zentrum des Bezirks ist die Siedlung Oktjabrskij. Zu den Gemeinden des Bezirks zählen 4 Arbeitersiedlungen, 229 ländliche Gemeinden, 4 Siedlungs- und 14 Dorfgemeindeverwaltungen. Die Bevölkerungszahl lag 2000 bei 42 000 Menschen. Der wichtigste Produktionszweig ist Holzbeschaffungsindustrie, es gibt aber auch Betriebe, welche Baumaterialien und Lebensmittel fertig stellen und landwirtschaftliche Betriebe. |
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