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Mukssalma Insel
Die Grosse Mukssalma-Insel ist die drittgrösste Insel des Solowezker Archipels und liegt östlich von der Grossen Solowezker Insel.
Ein im Jahre 1866 von Solowezker Kloster gebauter Feldsteindamm verbindet die Mukssalma-Insel mit der Grossen Solowezker Insel.
Die Mukssalma-Inseln waren sehr günstig zur Errichtung hier eines Milchhofes. Obwohl die Inseln abseits des Kloster-Hauptgeländes lagen, waren sie relativ gut erreichbar und reich an Futterpflanzen für eine kleine Viehherde des Klosters. Ursprünglich hatte man nur eine Meeresverbindung via Dolgaja-Guba-Meerbusen zwischen dem Kloster und dem auf der Mukssalma-Insel unterbrachten Viehhof.
Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts entstand auf der Grossen Mukssalma-Insel ein Klosterhof. Der Wald um den Viehhof herum wurde abgeholzt, eine grosse Wiesenfläche wurde von Baustümpfen und Feldsteinen freigemacht, einige Entwasserungskanäle und ein guter Heuschlag wurde angelegt. Ein mehr als 3 km langer Kanal verband einige Seen der Insel miteinender, und auf solche Weise wurde das Trinkwasser zum Klosterhof gebracht.
1876 wurde auf der Insel eine Steinkirche des ehrwürdigen Sergij Radonezschsky eingeweiht. Diese Kirche bleibt bis heute erhalten. Anfang des XX Jhs. wurden hier auch einige Mönchenzellen gebaut.
Die Sergievsky-Einsiedelei auf der Mukssalma-Insel war eine der grössten Einsiedeleien von Solowezer Kloster. Hier lebten ständig bis 35 Bewohner.
Während der Lager-Zeit (1923-1939) existierte auf der Grossen Mukssalma-Insel eine sog. Landwirtschaftsabteilung von Solowezker Lager. In den Räumlichkeiten der Sergij-Radonezschsky-Kirche wurde ein Kaninchenstall unterbracht. Zu dieser Zeit wurde auf den Inseln auch die erste Schweinefarm errichtet.
1939 endete die Lager-Zeit von Solowezker Geschichte. Die Inselnverwaltung übernahm die Lehrabteilung von der Nord-Marine. Die Mukssalma-Insel wurde als Territorium von eventueller Kriegsoperationen betrachtet. Am Fawor-Bergfuss, dem höchsten Punkt der Insel, wurden Unterstände und Artillerie-Stellungen gebaut, und auf den Wiesen neben dem Klosterhof entstand ein kleiner Flugplatz für leichte Luftstreitkräfte.
Heute werden die Gebäuden der Sergievsky-Einsiedelei nicht benutzt. An der Mukssalma-Küste werden Algen beschaff t und verarbeitet. Die Siedlung der Beschaffungsorganisation befindet sich auf der Kleinen Mukssalma-Insel.
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