Tourismus in Archangelsk, Tourismus in der Region Archangelsk, der Russische Norden, Pomoren-Kultur
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Das Männerkloster des hl. Artemij in Werkola, Bezirkes Pinega.
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Gedenkhaus des Schriftstellers Fjodor Abramow, Dorf Werkola
GEDENKHAUS DES SCHRIFTSTELLERS FJODOR ABRAMOW

Das Museum befindet sich im Gebäude der ehemaligen ländlichen Fachschule, welche 1877 von den Geldern und bei der aktiven Teilnahme des Klosters von Werkola gebaut wurde. Die erste Exposition des Museums wurde 1986 eröffnet. Exponate, die sich auf vier Ausstellungsräume verteilt sind, erzählen über das 30 Jahre lange Schriftstellerleben Fjodor Abramows. doch man kann die Erzählung über diesen beliebten Schriftsteller nicht mit den Wänden des Museums eingrenzen. Das ganze Werkola, seine Häuser, Felder, die Schule – das alles ist Teil der kreativen Welt Abramows, alles berichtet über ihn und über all das wurde es von ihm in seinen Büchern berichtet.

Das Abramow-Museum bietet Exkursionen über seine wichtigsten Exponate an, genannt nach den Werken Abramows, wie etwa «Der Weg zum «Reinen Buch», «Das Leben für zwei» und «Schule ist eine großartige Sache». Es werden auch Exkursionsrouten über das Dorf Werkola («Werkola ist die Heimat Fjodor Abramows») und über die Geschichte des Klosters von Werkola.

Anschrift164606, Region Archangelsk, Bezirk Pinega, Dorf Werkola
Telefon+7 (81856) 7 41 23
Fax+7 (81856) 7 41 23
e-mailmuseyfaa@atnet.ru
Das Heimatmuseum von Pinega, Siedlung Pinega
DAS HEIMATMUSEUM VON PINEGA

Das Heimatmuseum von Pinega befindet sich in der Siedlung Pinega. Obwohl Pinega seinen Status als eine Stadt im Laufe der Sowjetzeit einbüßen musste, bleiben Teile der historischen Innenstadt von Pinega – des sog. Wolodinsky Kwartal - bis heute erhalten. Genau hier befindet sich das Heimatmuseum, welches Wissenswertes über die Geschichte und die Kultur dieser Umgebung verwahrt. Entstanden als ein Schulmuseum, bekam es 1966 den Status der Filiale des Regionalen Heimatmuseums von Archangelsk.

Folgende ständige Ausstellungen sind im Heimatmuseum zu besichtigen: «Der Alltag und die Beschäftigungen der Pinega-Bauern bis 1917», «Vögel und Tiere unserer Wälder», «Stadt Pinega 1780 - 1950», «Stalin-Repressalien 1930 - 1950», «Kirchen des Pinegalandes». Das Museum bietet auch die Rundfahrt «Geschichte Pinegas».

Anschrift164610, Region Archangelsk, Bezirk Pinega, Siedlung Pinega, ul Perwomajskaja, 51
Telefon+7 (81856) 4 23 94
Fax+7 (81856) 4 23 94
Haus der Kunsthandwerke, Siedlung Karpogory
HAUS DER KUNSTHANDWERKE

Dieses Haus der Kunsthandwerke ist eines der ersten in der gesamten Region Archangelsk. Hier kann jeder verschiedene Kunsthandwerke lernen – Weberei, Gürtelflechten, Patchwork, Holzschnitzerei und Holzbemalung. Die Werke der hiesigen Meister werden in ganz Russland und im Ausland ausgestellt. Einen wichtigen Bestandteil der Arbeit des Hauses der Kunsthandwerke ist das Bekanntmachen der traditionellen Kunsthandwerke von Pinegaland: mit diesem Ziel werden oft stationäre und Wanderausstellungen sowohl im Bezirk selbst als auch außerhalb veranstaltet. Im Haus der Kunsthandwerke ist eine einmalige Kollektion der Volkstracht von Pinega und eine Kollektion aus 23 Puppen mit der Miniaturtracht zu bewundern.

Anschrift164600, Region Archangelsk, Bezirk Pinega, Siedlung Karpogory, ul. Fjodora Abramowa, 45
Telefon+7 (81856) 2 11 38
Haus des Handwerkes Marthas Haus, Dorf Jorkino
HAUS DES HANDWERKES «MARTHAS HAUS»

Im Dorf Jorkino wurde 2002 ein Haus der Handwerke, welches aus 2 Räumen besteht, eröffnet worden. Im ersten Raum befinden sich die Werkstätten der traditionellen Volkshandwerke. Immer stehen dort Webstühle bereit, mit deren Hilfe man wunderschöne gewebte Sachen machen kann. Im «Omas Kästchen» liegen antike Kleidungsstücke für Männer und Frauen, jeder kann sie anprobieren und sich in das XVII. – XVIII. Jahrhundert versetzen lassen. Im zweiten Raum des Hauses kann man unter der Anleitung erfahrener Köchinnen typisch nordrussische Spezialitäten im traditionellen Steinofen zubereiten: Schschi, die traditionelle Eintopfsuppe, Kascha, den traditionellen Brei oder Schangi, die typisch nordrussischen Hefeteile mit Kartoffelpüree und saurer Sahne zu backen.

Anschrift164618, Region Archangelsk, Bezirk Pinega, Dorf Jorkino
Telefon+7 (81856) 7 67 50, 7 67 48
Zentralbibliothek genannt nach Fjodor Abramow in Kargopol, Siedlung Karpogory
ZENTRALBIBLIOTHEK GENANNT NACH FJODOR ABRAMOW IN KARGOPOL

Die Zentralbibliothek von Kargopol ist zugleich auch ein Informations- und Heimatkunde-Zentrum für die Bewohner und Gäste von Pinegaland. Die Bibliothek verfügt über einen Fundus an vielfältigen Materialien an Heimatkunde und über ein verzweigtes Katalogssystem. Diese Bibliothek nimmt an dem Projekt der Regionalbibliothek Archangelsk teil, welcher einen Online-Katalog der Heimatkunde «Der Russische Norden» aufbauen soll. 1984 erhielt die Bibliothek den Namen des bekannten Landsmannes aller Pinegaländer - den Namen Fjodor Abramows. 2000 wurde in der Bibliothek eine Gedenkhalle zu Ehren Abramows eröffnet.

Den Lesern und Besuchern der Bibliothek wird eine Exkursion über die Ausstellung namens «Pinegaland – der älteste Teil Russlands» angeboten. Auch Ausstellungen der Exponate aus dem Museum von Werkola, eine Führung zum Thema «Meisterwerke der Hände und des Geistes», jährliche Gedenktage Fjodor Abramows, Ioannowsky Lesetage, Unterricht in der Heimatkunde und der «Literatur-Salon» werden von der Bibliothek regelmäßig veranstaltet.

Anschrift164600, Region Archangelsk, Bezirk Pinega, Siedlung Karpogory, ul. Lenina, 48
Telefon+7 (81856) 2 16 73, 2 22 83
e-mailpincbs@atnet.ru
Der staatliche Naturreservat Pinega, Bezirk Pinega
DER STAATLICHE NATURRESERVAT PINEGA

Der staatliche Naturreservat «Pinega» wurde 1974 am rechten Ufer des Flusses Pinega gegründet und hat eine Gesamtfläche von 51522 Hektar. Das Ziel der Gründung dieses Naturreservats ist der Schutz und die Erforschung des natürlichen Lebensraumes der nördlichen Taiga, des Karstgebirges und die Beobachtung der geschützten Tier- und Pflanzenarten. Mehr dazu...
Das Männerkloster des hl. Artemij in Werkola, Bezirk Pinega
DAS MÄNNERKLOSTER DES HL. ARTEMIJ IN WERKOLA

Eine wichtige Rolle im Leben des Pinegalandes spielten die Klöster. Insgesamt gab es vor der Revolution 1917 im Bezirk Pinega 3 Klöster, 8 Steinkirchen, 54 Holzkirchen, 63 Kapellen. Leider wurden sie alle in der 1920er Jahren geschlossen und zerstört. Nur einige davon sind als Denkmäler der Geschichte und Architektur erhalten geblieben. Mehr dazu...
Das russisch-orthodoxe Frauenkloster des hl. Johannes in Ssura, Bezirk Pinega
DAS RUSSISCH-ORTHODOXE FRAUENKLOSTER DES HL. JOHANNES IN SSURA

Ssura ist die Heimat eines der beliebtesten russischen Heiligen - des hl. Ioann von Kronstadt. Die Familie des Heiligen war arm. Seine Eltern, der Altardiener der örtlichen Kirche und seine Frau, entschlossen sich, ihrem Sohn eine geistliche Ausbildung zu geben, und schon sehr bald verließ Ioann seine Heimat. Nachdem er die Geistliche Akademie in St. Petersburg abgeschlossen hatte, wurde er als Priester nach Kronstadt berufen. Da Ioann dazu gezwunden war, den größten Teil seines Lebens fern von der Heimat zu verbringen, versuchte er, während seiner Besuche dort den Menschen zu helfen, sowohl mit dem Geld als auch mit der medizinischen Hilfe. Dabei zeigte er viel Einfühlungsvermögen und schien über die Fähigkeit zu verfügen, in die Zukunft zu sehen. Mehr dazu...
Das Kloster der Heiligen Jungfrau von Krasnogorsk, Bezirk Pinega
DAS KLOSTER DER HEILIGEN JUNGFRAU VON KRASNOGORSK

15 km von der Siedlung Pinega entfernt liegt das Kloster der Heiligen Jungfrau zu Krasnoborsk. Der Ort für das Kloster ist sehr glücklich ausgewählt worden – es steht auf einem hohen Hügel, von wo sich eine weite Aussicht auf die Flussbiegung und das Flusstal, in welchem zerstreut die Dörfer liegen. Dieses Gefühl von Weite und von einem Flug wird in der Zeit des Hochwassers im Frühling verstärkt, wenn sich der Himmel im Wasser spiegelt. Nicht umsonst wurde der Klosterberg nach der Klostergründung umbenannt und hieß nun nicht mehr Tschernaja Gora (der Schwarze Berg), sondern Krasnaja Gora (der Rote Berg, was im Altrussischen auch «der schöne Berg» bedeutet). Die Klostergründung wird mit 1603 datiert.

Sehr bekannt wurde das Krasnogorsky Kloster im späten XVIII. Jahrhundert, als es oft von Fürst Wassili Golizyn oft besucht wurde, der Favorit der Prinzessin Sofia war, der Schwester Peters des Großen, die gegen ihren Bruder zu putschen versuchte. Fürst Golizyn wurde nach dem Erlaß Peters des Großen auf die Pinega verbannt und wurde nach seinem Testament 1714 auf dem Klosterfriedhof begraben. Der Grabstein von seinem Grab wird heute noch im örtlichen Heimatmuseum aufbewahrt.
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