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 |  | DAS HISTORISCHE MUSEUM VON ONEGA
Das Pomorland von Onega mit seiner Handels- und Seejagdausrichtung unterschied sich von den inneren Onega-Gebieten, welche sich mehr auf Ackerbau und Viehzucht orientierten. Die Kollektionen der Stickerei von Onega, der Gegenstände des Kunsthandwerkes und der Kultgegenstände erzählen die Geschichte der Menschen aus dieser Gegend und ihrer Beschäftigungen. Von besonderem Interesse ist die Familienkollektion der Familie von A. Kutschin, eines Onegaer und des bekannten Polarforscher und Ozeanographen.
 | 164880, Region Archangelsk, Bezirk Onega, Onega, Ploschad Kirowa, 110A |  | +7 (81839) 7 29 26, 7 33 48 |  | tutor@atnet.ru |  | Öffnungszeiten: täglich - 10:00-17:00, So und Mo sind Ruhetage. |
Ausstellungen
Im Gedenkhaus von A. Kutschin
• A. Kutschin – der Schiffskapitän und Polarforscher» • «Die Bauerntracht von Onega»: Diese Ausstellung zeigt die alltägliche und die festliche Tracht in der Stadt und auf dem Land 1890 – 1970
In der Troitzky-Kathedrale
• «Aus der Tiefe der Zeit»: Gegenstände aus den Kollektionen des Museums von Onega (Münzen, Papiergeld, Fotos, Waffen und Uniformen), welche über die sportlichen Interessen der Onegaer, über ihre Häusereinrichtung erzählen und die Ansichten der Stadt zeigen • Jeden Samstag werden Gegenstände aus dem Schatz von Onega ausgestellt, darunter Schmuck und Münzen |
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 |  | INSEL KIJ
Ein einzigartiges Naturdenkmal, die Insel Kij, befindet sich im Onega-Busen des Weißen Meeres, 15 km von der Stadt Onega entfernt. Die Insel erstreckt sich von Norden in die südliche Richtung, ihre Länge beträgt 2 km, die Breite ca. 800 m. Man kann die Insel über Wasser nur bei der maximalen Fluthöhe erreichen. Die Insel ist von ihrem Ursprung her ein natürlicher Vorsprung einer riesigen Bergplatte, welche aus dem Meer ragt. Die Inselhöhe über dem Meeresspiegel wächst in die Richtung Inselmitte. Eine Bucht trennt die Insel in zwei Teile. Man kann einen Inselteil vom anderen nur zu Fuß über den Sandboden der Bucht bei der maximalen Ebbe erreichen. Auf der Insel wachsen ca. 500 verschiedene Pflanzenarten, die Küstengewässer sind reich an Fisch und werden im Sommer bis zu 24 Grad warm. Atemberaubend schön sind die 25 m hohe Granitfelsen, breite Sandstrände und wunderschöne Kiefernwälder, wo unzählige Beeren wachsen. Die Insel ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel der Bewohner Onegas. In der Hochsaison empfängt die Ferienanlage Kijskij bis zu 2000 Gäste. Die Geschichte der Insel Kij ist eng mit dem Namen des bekannten Kirchenvaters der russisch-orthodoxen Kirche - Patriarch Nikon - verbunden. Die Legende besagt dass Nikon auf einer Reise in einen sehr starken Seesturm geriet und alle seine Weggefährten verlor, als er sich auf der Insel rettete. Als Erinnerung an seine wundersame Rettung gründete Nikon am 13. Juni 1656 das Kijer Kloster zum Heiligen Kreuze auf der Insel, wessen Architektur auch heute noch von großem Interesse ist. Mehr dazu... |
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 |  | NATIONALPARK VODLOSERO
Der Nationalpark Vodlosero wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, das europagrößte Taiga-Reliktwaldfläche und das größte im Nordwesten Russlands Nistgebiet der Raub- und Wasservögel zu schützen. Der Nationalpark Vodlosero befindet sich an der Grenze zwischen Karelien und der Region Archangelsk. Seine Gesamtfläche beträgt 4047 Quadratkilometer, davon liegen 2714 qkm auf dem Territorium der Region Archangelsk. Im Nationalpark wird das Relikt-Taigawald geschützt, welcher noch nie vom Menschen abgeholzt wurde. 2001 erhielt der Nationalpark den Status des Biosphären-Reservats von UNESCO. Eigenartig ist die Flora der Reliktwälder: seltene Moos- und Flechtenarten, Baumpilze und nördliche Orchideen. Hier kann man im natürlichen Umfeld das Leben der Taigatiere beobachten und erforschen. Ein einzigartiges Naturphänomen sind die Sümpfe, welche mehr als 40% des Parks einnehmen und durch eine seltene biologische Vielfalt faszinieren. Im Park gibt es eine Fischfangzone, Routen und Wege für das Reiten und für die Jagd, für den ökologischen, wissenschaftlichen und Extremtourismus. Über die Fläche des Nationalparks verlaufen viele besonders beliebte Wasserrouten für Tourismus (Fluss Ileksa – See Vodlosero – Fluss Wama usw.) Eine neue Entwicklung bekam Ökotourismus für die Kinder. den Besuchern des Nationalparks stehen ein Touristencenter in Onega, die Touristenbase «Wokhtoma» am Ufer des Vodlosero sowie ein Anlegeplatz in Nowgudino am Fluss Ileksa. Hier werden viele Denkmäler der altrussischen Architektur noch von den Menschen benutzt - als Kirchen, Bauernhäuser und Nutzbauten. Unter den erhalten gebliebenen Denkmälern der Geschichte ist Iljinsky Pogost besonders interessant, welches sich auf einer einsamen Insel im See Vodlosero befindet. Früher war an dieser Stelle eine vorchristliche Weihstätte, deren Überreste heute noch sichtbar sind. Mehr dazu... |
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 |  | NATURPARK KOSCHOSERO
Dieser Naturpark von regionaler Bedeutung ist 2002 gegründet worden mit dem Ziel, die einzigartige Natur, das historische und Kulturerbe des Sees Koschosero, aber auch die Kultbauten des Koschosersky Bogojawlensky Klosters zu bewahren und den Tourismus in diesem Gebiet zu entwickeln und zu fördern. Die Gesamtfläche des Naturparks beträgt 201,6 Tausend Hektar. |
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 |  | DAS KIJER KLOSTER ZUM HEILIGEN KREUZE
Das Kloster wurde 1656 auf der Südseite der Insel Kij auf einer erhöhten Stelle errichtet worden. Das ist eines der drei Klöster, welche auf die persönliche Initiative des Patriarchen Nikon gegründet wurde. Der Patriarch hatte nicht nur persönlich das Grundstück für den Bau ausgesucht, sondern auch in vielen Fällen selbst als Architekt gewirkt hatte. Ende des XVII. Jahrhunderts nahm das Ensemble der Klosterbauten die endgültige Gestalt an. Es nahm eine relativ kleine Fläche ein, deswegen waren auch die Innenbauten des Klosters sehr kompakt konzipiert. Da als Baumaterial für die Klostermauern Granitblöcke benutzt worden, erinnert das Kloster an eine Festung und fügt sich harmonisch in die Felslandschaft der Insel ein.
Von den zahlreichen Klosterbauten sind bis heute folgende erhalten geblieben:
• Die etwas düstere schwerfällige Krestowosdwischensky Kathedrale, welche vom Patriarchen Nikon 1661 eingeweiht wurde; • Die Nadkladesny Kirche (Baujahr 1661) mit den angebauten Steinzellen (Baujahr 1753) und den Steinkellerräumen (Baujahr 1693); • Die zweistöckige Kirche der Geburt Mariä (Baujahr 1689) mit einem Refektorium, Cellarum, Zellen und dem angebauten massiven Glockenturm und einer Gruft; • Das Holzgebäude des Abtes (Baujahr 1871), zweistöckig mit einem Vordach auf einem Fundament aus Steinblöcken; • Die Kirche Aller Heiligen (Baujahr 1661), die älteste von allen erhaltenen Klosterbauten aus Holz; jetzt ist sie für die Wohnzwecke umgebaut worden; • Ein kleines Fragment der hölzernen Klostermauer mit einem viereckigen Turm (Baujahr 1871); heute gibt es im Russischen norden nur sehr wenige Bauten mit einer Holzmauer; • Das hölzerne Brüderhaus (Baujahr 1903). |
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 |  | DAS BOGOJAWLENSKY MÄNNERKLOSTER VON KOSCHOSERO
Das Bogojawlensky Kloster von Koschosero befindet sich innerhalb des Naturschutzgebietes Koschosero 100 km von Onega entfernt. Das Kloster wurde in der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts vom Mönch des Oschewensky Klosters Nifont und seinem Mitstreiter Serapion gegründet worden.
Die Geschichte dieses Klosters hält inner noch viele Forscher in Atem und lockt neue forscher an. Eines der Gründe für dieses Interesse ist die Abgeschiedenheit des Ortes für das Kloster. dies ist eine echte Einsiedelei, welche mitten von Wäldern, Wasser und Sümpfen liegt und nur im Winter überhaupt erreicht werden kann. In der «dunklen Zeit» nach dem Tod Iwans des Schrecklichen und der Machtkämpfe um den Thron kam dies dem Kloster zugute. Auf diese Weise sind ihm Plünderungen durch Marodiere und polnische Invasoren erspart geblieben.
Geheimnisvoll ist das Schicksal Bruder Serapions, welcher ein Nachkommen einer tatarischen Adelsfamilie aus Kasan war. Während seiner Regierungszeit genoss das Kloster Aufmerksamkeit der russischen Zaren, zählte 40 Mönche und erweiterte seine Ländereien. Boris Godunow schenkte dem Kloster Plätze für die Fischerei am Weißen Meer und 4 Dörfer der Onega entlang. Seit dieser Zeit wurde das Kloster auch als Verbannungsort für in Ungnade gefallene Bojaren genutzt.
Unter den historischen Persönlichkeiten, welche eine Spur in der Klostergeschichte hinterlassen haben, war Patriarch Nikon. Es ist unbekannt, aus welchem Grund Nikon das Solovetsky Kloster verlassen und seine Residenz nach Koschosero verlegt hatte. Hier kamen ungewöhnliche Begabung des damaligen Abtes für Verwaltungsgeschäfte und sein kreatives Streben zu Neuerungen. Hier versuchte er sich auch zum ersten Mal als Architekt. Hier verfestigten sich seine Ansichten in Bezug auf das Verhältnis zwischen der Kirche und dem Staat, hier reifte der Entwurf seiner berühmten Kirchenreform. Nikon brachte das Kloster zu seiner Blütezeit, die Anzahl der Mönche zur Vergrößerung. Der Zar Alexej Mikhailowitsch und Moskauer Bojaren machten zugunsten des Klosters reiche Schenkungen.
In der Zeit der Kirchenreformen in Vergessenheit geraten, wurde das Kloster von Katharina der Großen 1764 geschlossen.
1851 wurde das Kloster wiedereröffnet mit der Aufgabe, gegen die Altgläubigen (die Gegner der Kirchenreform Nikons, welche an altem Glauben festhielten und verfolgt wurden) vorzugehen und dem Schisma der orthodoxen Kirche entgegenzuwirken.
1999 wurde das Bogojawlensky Kloster von Koschosero zum zweiten Mal offiziell wiedereröffnet.
2002 wurde am See Koschosero der Naturpark der regionalen Bedeutung mit der Gesamtfläche von 201 600 Hektar gegründet, um die einmalige Natur mit den historischen Klostergebäuden zu bewahren und den Tourismus dort zu entwickeln.
Die Windmühle, welche von den Mönchen von Koschosero 1902 gebaut wurde, ist heute Nationaldenkmal und wird in einem Museum ausgestellt. |
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 |  | WLADIMIRSKY KIRCHE (Baujahr 1757)
Diese Kirche befindet sich in Podporoschje, ca. 20 km von Onega entfernt. Sie steht auf einem hohen Hügel, um den größtmöglichen ausblick auf die Umgebung zu gewähren. Architektonisch gesehen setzt die Kirche die wunderschöne Serie der Denkmäler im Stil der Kubus-Holzarchitektur fort. Die Kirche erstaunt durch ihre Größe und majestätische Umrisse. Es hat insgesamt neun Zwiebeltürme, welche für ihre Zeit neu und originell konzipiert wurden und das gesamte Gebäude zu einem besonderen Wendepunkt in der Geschichte der nordrussischen Architektur machen. |
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