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An dem Ort, wo heute die Stadt Kotlas liegt, befand sich eine alte Siedlung der Komi, welche Pyras hieß. Später ließen sich hier russische Siedler nieder, eine ihrer Siedlungen gab auch der Stadt ihren Namen. Einmal lagen die Reiserouten der bekannten Entdecker Russlands wie Fedot Popow, Jermak oder Wladimir Atlassow durch dieses Land.
Im späten XIX. Jahrhundert diente der Bau der Bahnstrecke Perm-Kotlas zur Belebung des Wirtschaftslebens im Dwinaland. Kotlas wurde zu einem wichtigen Umschlagstelle, wo die Flussschiffe mit Weizen, Öl, holz und Pelzen beladen wurden.
Im späten XIX. Jahrhundert wurde Bezirk Kotlas zum Ort politischer Verbannung. Solche berühmten historischen Persönlichkeiten wie Stalin oder der Onkel Alexander Puschkins, P. Gannibal, mussten hier ihre Verbannungszeit fristen.
Während des Bürgerkrieges und der Intervention im frühen XX. Jahrhundert wurde in Kotlas die Flussflotille Nord organisiert und stationiert, welche an dem Bürgerkrieg und an dem Befreiungskampf gegen die Intervention eine wichtige Rolle gespielt hatte.
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