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Die erste Erwähnung der Siedlung ist von 1535 datiert. In diesem Jahr gründete der Mönch Longin an dem Ort, wo heute die Stadt Korjaschma liegt, ein Kloster. Dieses Kloster wurde in der Chronik der Stadt Solvytschegodsk Mitte des XVIII. Jahrhunderts als Nikolo-Korjaschemsky Kloster bezeichnet.
Das Datum der Klostergründung wurde auf einer aus dem Besitz Longins stammenden Ikone des hl. Kreuzes als 1535 aufgezeichnet. Dies behauptet der Verfasser des historisch wenig erforschten «Legende über Longin von Korjaschma», eines Literaturdenkmals aus der Buchtradition von Solvytschegodsk und Weliky Ustjug. Die «Legende über Longin von Korjaschma» wird ihrerseits in der Chronik der Stadt Solvytschegodsk erwähnt. Nach der Auskunft einer historischen Klosterquelle aus dem Jahr 1556, der Regierungszeit des Abtes Wassian, besaß das Kloster mehrere Dörfer als Ländereien, es werden vier erwähnt. Eine Vielzahl der historischen Quellen (Klosterbücher und der Wirtschaftsbücher der Stadt Solvytschegodsk) spricht davon, dass das Nikolo-Korjaschemsky Kloster im wirtschaftlichen und kulturellen Leben des umliegenden Landes im XVI. – XVII. Jahrhundert eine große Rolle gespielt haben soll. In unterschied zu vielen anderen Klöstern verfügte dieses Kloster über besonders große Ländereien im Flusslauf der Wiled' (eines Nebenflusses von der Vytschegda) und über eine eigene Einsiedelei, gegründet vom Mönch Christophorus, einem Schüler Longins. Viele reiche Familien von Solvytschegodsk und Weliky Ustjug stifteten ihre Besitztümer dem Kloster.
Die Blütezeit des Kulturlebens im Kloster kann man mit der Mitte XVII. Jahrhunderts datieren. In jener Zeit (1643-1651) hatte Abt Alexander die Führung über das Kloster inne. Später wurde Alexander zum Bischof von Kolomna und von Wjatka. Nach der Meinung vieler Historiker ist Alexander auch der Verfasser der «Legende über Longin von Korjaschma».
Nach der russischen Revolution von 1917 beendete das Nikolo-Korjaschemsky Kloster seine Existenz. Die ehemaligen Klosterländereien wurden zu einer Kollektivwirtschaft. In den ehemaligen Klosterdörfern wurden Kolchose gebildet. 1921 wurde die Entwicklung der Holzverarbeitung in der Stadt Kotlas und ihrer Umgebung, wozu auch Korjaschma gehört, beschlossen. 1936 wurden die ersten Erkundungen der Gegend für die künftige Industrie gemacht, und 1953 wurde der erste Papierbetrieb «Kotlasbumstroj» organisiert, 1954 startete der Bau der entsprechenden Produktionsanlagen. Die Siedlung Korjaschma wurde gleichzeitig damit gegründet und ausgebaut, 1957 wurde die Gemeinde Korjaschma gegründet. 1985 wurde Korjaschma aus einer Arbeitersiedlung zu einer regional verwalteten Stadt und durfte ihren Namen behalten.
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