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 |  | DAS HISTORISCHE MUSEUM UND GEDENKSTÄTTE VON M. LOMONOSSSOW
Das Museum und die Gedenkstätte befinden sich am Ort, wo früher das Haus der Familie Lomonossow gestanden hatte. Ein Zeugnis davon ist auch der kleine Teich auf dem Grundstück des Museums. Die Gedenkstätte wurde 1940 eröffnet und zählt mehr als 4 000 Exponate. Die Exposition des Museums zeigt einen Einblick in die Geschichte und die Kulturwelt des Pomorlandes aus der Zeit Lomonossows, erzählt über den Lebenslauf und die wissenschaftlichen Entdeckungen Lomonossows. Besonders wertvoll sind die Werke der Beinschnitzer von Cholmogory und die ersten Druckbücher aus dem XVIII. Jahrhundert. Im Museum hat eine Bildergalerie der örtlichen Maler offen. Mehr dazu... |
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 |  | BEINSCHNITZEREI VON CHOLMOGORY
Die Tradition des Kunsthandwerkes - die Beinschnitzerei von Cholmogory – wurde im Laufe der fünf Jahrhunderte geformt. Der Rohstoff für das Handwerk werden die runden Knochen der Rinder, Mammutshauer, Scheidezahn des Wallrosses, die Zähne des Pottwals benutzt. Die wichtigsten Techniken der Schnitzerei: die Nebeneinander-Anbringung ornamentaler Muster und Reliefs, farbige Gravur, Unterlegung der Schnitzerei mit farbiger Folie oder Einfärbung der Beinscheiben – wurden während der Blütezeit dieses Kunsthandwerkes im XVIII. Jahrhunderts ausgearbeitet. Die besonders verbreiteten Arten der Erzeugnisse dieses Kunsthandwerkes sind Kämme, Tabakdosen, Dosen, Schatullen, Möbelintarsien, Pokale etc.
1930 wurde in Cholmogory eine technische Fachschule gegründet. Die Absolventen dieser Fachschule wurden erste Meister der Beinschnitzer-Genossenschaft, genannt nach M. Lomonossow. Die Werke der modernen Beinschnitzer werden mit großem Erfolg auf den gesamtrussischen Ausstellungen demonstriert und finden auf dem russischen und internationalen Markt einen guten Absatz. |
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 |  | DAS NATURSCHUTZGEBIET SSIJA
Das biologische Naturschutzgebiet der föderalen Bedeutung wurde 1963 mit dem Ziel gegründet, die wertvollen Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren und deren Population und die natürliche Umwelt wiederherzustellen. Die Schutzarten des Naturschutzgebietes sind der Elch, der weiße Hase, das Eichhörnchen, die Otter, der Biber, der Marder, der Nerz, der Fuchs, andere Waldtiere. Die Gesamtfläche des Naturschutzgebietes beträgt 43 000 Hektar.
Um die natürlichen Landschaftsgrenzen zu erhalten und die natürliche Umwelt der Tiere wiederherzustellen, werden im Naturschutzgebiet vielfältige biotechnische Maßnahmen ergriffen, die Tiere bekommen eine Futterergänzung, es werden künstliche Nistplätze für die Vögel und auch Schotterplätze errichtet.
Besonders schutzbedürftig sind die Areale, wo Reliktarten der Pflanzen wachsen: die Alpen-Aster (Aster Alpinus), das Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Anthyllis polyphylla Kit., der Hedysarum alpinum, die Frühlings-Miere (Minuartia verna (L.) Hiern), der zerbrechliche Blasenfarn (Cystopteris fragilis), die sibirische Chrysantheme (Chrysanthemum sibiricum), das Frühlings-Adonisröschen (Adonis apennina), die Silberwurz (Dryas), der Karpaten-Spierstrauch (Spiraea media).
Im Naturschutzgebiet gibt es 37 archäologische Denkmäler. Besonders bekannt ist das Gorodische (dt. der Ursprungsort einer Stadt) von Orlezy (1342 – 1398), die Possady (dt. Stadtteile) von Cholmogory (XV. – XVIII. Jh) und die Überreste der Schiffswerft von Bascheniny (XVII. – XVIII. Jh). |
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 |  | WAWTSCHUGA
Die Siedlung Wawtschuga liegt am rechten Ufer der Nord-Dwina, 84 km von Archangelsk und 13 km östlich von Cholmogory. Die erste Erwähnung der Siedlung wird mit dem XVI. Jahrhundert datiert. Wawtschuga wird auch als die «Wiege der russischen Flotte» bezeichnet.
Vieles in der Geschichte dieser Siedlung ist mit der Tätigkeit der dort ansässigen Kaufleute Baschenin verbunden. Ossip Andreewitsch Baschenin baute hier den ersten russischen Holzverarbeitungsbetrieb – die Wassermühle mit einem Sägewerk – und fing an, die hergestellten Bretter an die ausländischen Kaufleute zu verkaufen. 1700 verlieh Peter der Große den Ehrentitel des Schiffsmeisters an Ossip Baschenin und erlaubte diesem, eine Schiffswerft zu gründen. Im Frühling des Jahres 1702 wurden in Anwesenheit Peters des Großen zwei erste Fregatten vom Stapel gelassen. Bis zum Jahr 1783 wurden in der Werft von Wawtschuga 120 Handels- und Jagdschiffe gebaut, viele davon wurden im Auftrag von ausländischen Kaufleuten gebaut. Diese Schiffe fuhren hinaus nach Norwegen, Großbritannien, Holland, zur Insel Spitzbergen. Das Familienhaus von Baschenin steht bis heute noch am malerischen Ufer der Nord-Dwina. |
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 |  | JEMEZK
Die Siedlung Jemezk liegt 120 km von Cholmogory entfernt, bei dem 156. km der Föderalautostraße M8 Moskau – Archangelsk.
Die Sieldung, früher Pogost Ust-Jemezk war eines der ersten Stützpunkte der russischen Kolonisierung dieser Gegend. Sie wurde im XII. Jahrhundert von den Nowgorodern gegründet. Jemezk ist die Heimat des regional gut bekannten Dichters Nikolai Rubzow. Touristen-Objekte: die Überreste der ursprünglichen Siedlung aus dem XV. Jahrhundert, das Gedenkhaus von N. Rubzow, die Gedenkstätte der Opfer der Intervention der Jahre 1918 – 1920. |
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 |  | LOMONOSSOWO
Die Siedlung Lomonossowo befindet sich 4 km entfernt von Cholmogory. Dies ist die Heimat Lomonossows, sie ist im Sommer mit einer Fähre, im Winter über das Eis des Flusses erreichbar. In einem kleinen Dorf genannt Mischaninskaja wurde Mikhailo Lomonossow 1711 in der Familie des Pomoren Wassili Lomonossow geboren. Das vielfältige Talent dieses Universalgelehrten umfasste fast alle Gebiete des menschlichen Wissens und der Kultur. An der Stelle, wo sich früher das Elternhaus Lomonossows stand, befindet sich heute das Museum des Gelehrten. Außerdem befinden sich in der Siedlung eine Beinschnitzerei-Fabrik und eine Schule für Beinschnitzerei, die Dimitriewsky Kirche – das Architekturdenkmal aus dem XVIII. Jahrhundert sowie ein Bronzedenkmal für Lomonossow. |
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 |  | ORLEZY
Orlezy ist eine Siedlung am Ufer der Nord-Dwina, 30 km südlich von Cholmogory und 120 km von Archangelsk entfernt. Die gesamte Gegend von Orlezy mit der Gesamtfläche von 2 000 qkm ist ein archäologisches Gesamtdenkmal. Bei den Ausgrabungen hier wurde hier eine Vielzahl der Gegenstände entdeckt, welche unterschiedlichen historischen Epochen zugeordnet werden können – Neolithicum, der Bronze- und Eisenepochen. Gegenüber der Siedlung Orlezy liegt auf einem hohen Hügel eine Burgruine der Burg Orlezy, welche 1342 von den Nowgorodern errichtet wurde. |
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 |  | DIMITRIEWSKY KIRCHE
Die Dimitriewsky Kirche ist ein Architekturdenkmal aus dem frühen XVIII. Jahrhundert, das einzige Denkmal in der Siedlung Lomonossowo, welches tatsächlich aus der Lebenszeit des Gelehrten stammt. Vielmehr, Lomonossow selbst war Zeuge des Baus dieser Kirche und kannte den Architekten der Kirche P. Nekrassow persönlich. Im Archiv der Kirche sind Dokumente aus den Jahren 1726 – 1730 entdeckt wurden, welche eine persönliche Unterschrift des Gelehrten tragen. 1997 wurde die Dimitriewsky Kirche der Diözese Archangelsk der russisch-orthodoxen Kirche zurückgegeben. |
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 |  | DAS ANTONIEVO-SSIJSKI KLOSTER
160 km von Archangelsk entfernt, am Ufer des Sees Mikhailowskoe erhebt sich das einzigartige Denkmal der russischen Baukunst des XVI. Jahrhunderts - das Antonievo-Ssijski Kloster der hl. Dreifaltigkeit. Heute wurde das Kloster wieder eröffnet, das Leben in der Klosterkirche wird auch wiederbelebt, es werden die wichtigsten Gebäude der Klosteranlage renoviert und restauriert. Es werden im Kloster wieder Gottesdienste und Taufen durchgeführt. Mehr dazu... |
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 |  | SPASO-PREOBRASCHENSKY KATHEDRALE
Das Architektur-Ensemble der Spaso-Preobraschensky Kathedrale mit dem zweistöckigen Glockenturm mit einem Zeltdach, fünf Zwiebeltürmen und den Bischoffsgemächern ist ein wertvolles Architekturdenkmal aus den Jahren 1680 – 1690.
Die Kathedrale ist ihrer Konstruktion und dem architektonischen Stil nach der Uspensky Kathedrale des Moskauer Kremls ähnlich. Bis zum Jahr 1825 wurde die Kathedrale als Grabstätte für die Cholmogorer Bischöfe benutzt. Momentan befindet sich die Kirche in einem restaurationsbedürftigen Zustand.
Das zweistöckige Gebäude der Bischofsgemächer wurde im Laufe der Geschichte zwar gegenüber dem ursprünglichen Zustand verändert, hat aber immer noch die Atmosphäre der Vergangenheit und der Geschichte. Während der Regierungszeit des ersten Bischofs von Cholmogory Athanasius befand sich in den Gemächern eine hervorragende Bibliothek mit mehr als 500 Büchern. Dort gab es auch einige Überstzer, welche Bücher aus dem Latein, Griechischen und Deutschen übersetzten und verschiedene Sammelbände zusammenstellten. Die Gemächer sind in die russische Geschichte als die Verbannungsstätte der Herzöge von Braunschweig eingegangen. Anna Leopoldowna und der Vater des Thronfolgers Ioann VI., Anton Ulrich, fanden hier ihr Ende. Später befanden sich im Gebäude eine Nautik-Schule und das Uspensky Frauenkloster.
1997 wurde das Ensemble der Architekturdenkmäler der Spaso-Preobraschensky Kathedrale an die Diözese Archangelsk der russisch-orthodoxen Kirche zurückgegeben. |
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