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 |  | DAS STAATLICHE HISTORISCHE UND ARCHITEKTURMUSUM VON KARGOPOL
Das Museum zählt mehr als 34 Tausend Exponate. Der besondere Stolz des Museums ist die Kollektion der altrussischen Malerei (Ikonen der Nowgoroder und Moskauer Schulen sowie sog. Sewernye Pisma – die Nördliche Malart). Auch Kirchenskulptur, Goldstickerei, handgeschriebene und seltene Druckbücher und der Portraits aus dem XVIII. und XVIII. Jahrhundert sind von besonderem Interesse. Sehr breit gefächert ist auch die Sammlung der Erzeugnisse der Kargopoler Handwerker – das traditionelle Tonspielzeug, Stickerei, Ornamentweberei, alter Kopfschmuck der Frauen, vergoldete Kopftücher, mit Schnitzerei und Malerei geschmückte Spinnrocken, Kupfergüsse und Kirchengegenstände. Viele Ikonen aus Kargopol schmücken die Kollektionen der besten Museen des Landes, unter anderem der Hermitage und des Russischen Museums in St. Petersburg.
Unter der Leitung des Museums befinden sich 17 Architekturdenkmäler von föderaler Bedeutung, unter anderem Domensembles von dem Dom zu Geburt Christi (Khristoroschdestwensky Sobor) und von dem Dom zu Verkündigung Mariä (Blagoweschschenski Sobor) sowie Denkmäler der Holzarchitektur in den Dörfern des Bezirkes Kargopol.
 | 164110, Region Archangelsk, Bezirk Kargopol, Stadt Kargopol, Prospekt Oktjabrskij, 50 |  | +7 (81841) 2 14 96, 2 26 60 |  | +7 (81841) 2 14 96 |  | museum@atnet.ru |  | www.kargopolmuseum.narod.ru |  | Öffnungszeiten: täglich - 10:00-17:00, Mittagspause - 13:00-14:00, Mo ist Ruhetag. |
Ausstellungen
• Exposition «Das Erbe des alten Kargopol» (in der Kirche der hl. Sossima und Sawwati, XIX. Jh.); • Exposition «Magie der Volkskunst»(in der Troitzki Kirche, XVIII. Jh.); • Exposition «An der Kreuzung der Postwege» (in der Wwedenski Kirche, XIX. Jh.); • Dom zu Geburt Christi (Khristoroschdestwensky Sobor) mit der vergoldeten Ikonenwand mit 5 Reihen Ikonen. |
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 |  | PRIVATMUSEUM «DER SCHEWELEW-DYNASTIE»
Es sind Tonspielzeug sowie Kunsthandwerk zu besichtigen. Im Museum findet eine Meisterklasse im Kneten, Formen und Bemalen von Tonspielzeug, jeder Gast nimmt das eigens angefertigte Spielzeug mit.
 | 164110, Region Archangelsk, Bezirk Kargopol, Stadt Kargopol, ul. Gagarina, 30 |  | +7 (81841) 2 11 71, 2 20 63 |  | elizavet@atnet.ru |
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 |  | DAS ETHNOGRAPHISCHE MUSEUM UND WERKSTATT
Dieses ungewöhnliche Museum wurde 1993 in einer Grundschule in der Siedlung Ljadiny gegründet. Sein Ziel ist die Erhaltung und die Wiederbelebung des volshandwerkes, unter anderem der traditionellen Flachsbearbeitung, aber auch Sammlung und Erforschung des ethnographischen Materials und der Folklore. Die Schulkinder lernen es, traditionelle Bauernschuhe und Geschirr aus Birkenrinde zu basteln, zu weben und andere traditionelle Handwerke. |
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 |  | DER SEE LATSCHE
Latsche ist einer der größten Seen im Südwesten der Region Archangelsk und nimmt eine Fläche von 334 Quadratkilometer ein. Die Länge des Sees beträgt 33 km, die Breite – 8 bis 13 km, die Tiefe 3 bis 4 m. 12 Flüsse münden in den See – die Swid, die Kowscha, die Lekschma, viele Quellen speisen ihn mit Wasser, sie gefrieren nicht auch bei stärkstem Frost. Im nördlichen Ende des Sees nimmt der Fluss Onega seinen Anfang.
Da der See recht seicht ist, wird das Wasser im Sommer recht gut erwärmt und ist reich an Fisch. Der See ist bei den Fans des Wasser- und Fischen-Tourismus sehr beliebt. |
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 |  | DER SEE WOSCHE
Dieser See liegt an der Grenze zwischen den Regionen Archangelsk und Wologda. Seine Fläche beträgt 416 Quadratkilometer, seine Länge – 64 km, seine Breite 7 bis 16 km, seine Tiefe 3 bis 4 m. Zahlreiche Flüsse münden in den See, die größten sind die Woschega, die Jeloma und die Modlona. Der Fluss Swid verbindet den See Wosche mit dem See Latsche. Auf einer der Seeinseln sind noch Ruinen eines mittelalterlichen Klosters zu sehen. Der See Wosche ist bei den Fans des Sportfischens sehr beliebt. Hier beißen die Brachse, die Plotze, der Hecht, Kleine Maräne, der Aland, der Binnenstint. |
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 |  | KENOSERO
Der schönste See der Region Archangelsk liegt im westlichen Onegaland. Die Wassergesamtfläche beträgt 68,6 Quadratkilometer, die Tiefe liegt bei bis zu 90 m. Die bergige Landschaft, welche den See umgibt, wird als «Kargopoler Schweiz» bezeichnet. Die Hügel erheben sich über dem Wasser. Auf den Ufern des Sees befinden sich zahlreiche Siedlungsüberreste aus dem Neolithikum. In der Vergangenheit gelangten die Menschen über das See-und Flusssystem aus dem Onega-See in den Kenosero-See und fuhren dann den Fluss Kena hinunter in den Fluss Onega und weiter in die Nord-Dwina. |
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 |  | LEKSCHMOSERO
Der malerische See ist durch sein kristallklares Wasser und den wimmelnden Fisch (12 Arten) bekannt. Die Wasserspiegelfläche des Sees beträgt 54,4 Quadratkilometer, seine Breite 5 bis 8 km, seine Tiefe bis zu 38 m. Durch den Fluss Lekschma wird der Lekschmosero mit dem See Latsche verbunden. |
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 |  | NATURRESERVAT LATSCHE
Das Natur- und Bioreservat hat die Fläche von 20 000 Hektar und wurde 1971 gegründet. Die im Reservat geschützten Arten sind der Singschwan (Cygnus cygnus), die Saatgans (Anser fabalis), das Blässhuhn (Fulica atra), die Stockente (Anas platyrhynchos), die Schellente (Bucephala clangula), die Pfeifente (Anas penelope), die Bisamratte (Ondatra zibethica). |
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 |  | NATURRESERVAT FILATOWSKY
Das Natur- und Bioreservat hat die Fläche von 23 600 Hektar und wurde 1975 gegründet. Die im Reservat geschützten Arten sind der Elch, das Wildschwein, der Braunbär, der Fuchs, das Eichhörnchen, der Otter, der Luchs, der Marder, der Biber, der Hase und andere Waldtiere. |
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 |  | BOLSCHAJA SCHALGA
Die Siedlung Bolschaja Schalga befindet sich nach Osten von Kargopol. Besonders sehenswert ist die Holzkirche zu Geburt Christi mit einer Zeltdachkuppel, Baujahr 1745. |
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 |  | LJADINY
Die Siedlung Ljadiny befindet sich 35 km westlich von Kargopol. Besonders sehenswert ist das Ensemble aus drei schönen Architekturdenkmälern: die beheizte Bogojawlensky-Kirche (Baujahr 1793) mit 12 Kuppeln und der interessanten runden Treppe, die unbeheizte Pokrowsky-Kirche mit dem Zeltdach, einer schönen Ikonenwand und der Deckenbemalung (Baujahr 1761) und der hohe achteckige Glockenturm mit einem Zeltdach (Baujahr 1820). Dieses Dreier-Ensemble, welches früher für jedes große Dorf im Russischen Norden typisch war, ist sonst praktisch nirgendwo in Russland erhalten geblieben. |
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 |  | OSCHEWENSKOE
Diese besonders große und schöne Siedlung liegt am Ufer des Flusses Tschurjega, 44 km von Kargopol entfernt. Die Siedlung besteht aus drei Dörfern – Pogost, Schirjaikha und Nis. Im dorf Pogost ist eine wunderschöne Bogojawlensky-Kirche mit einem Zeltdach sowie ein alter Glockenturm erhalten geblieben. Im Dorf Nis steht eine sehenswerte kleine Georgiewski-Kapelle, welche momentan restauriert wird. Im Dorf Nis sind auch die Überreste einer alten Wassermühle erhalten geblieben. In der Gegend von Oschewenskoe befindet sich auch ein orthodoxes Männerkloster. |
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